Gregor Schnittker Portraitfoto

Und sonst?

"Von Borussen für Borussen"
Ein schwarmfinanzierter Film über den BVB

Franz Jacobi

Radio BRF 1: Borussia Dortmund – Die Helden von 1966
Interview bei Radio BRF 1


TV-Feature über das 11mm Filmfestival in Berlin bei Youtube


Eldoradio - ausführliches Interview vom 21.09.2012 - Jetzt anhören bei Christian Beisenherz

Glückauf!


Alles fing an mit Friedrich Küppersbusch:

"Gregor, das ist so. Wer was über Dich wissen will und googelt, der sollte von Dir etwas finden und nicht irgendwas, was irgend jemand über Dich schreibt."

Weg also mit aller Skepsis, hier - Guten Tag - ist mein Auftritt im WeltWeitenWeb. Früher ging das zwar auch ohne, heute aber ist es eben so und damit auch gut, kann ja (im küppersbusch'schen Sinne) durchaus sinnvoll sein.

Wir Schnittkers jedenfalls kommen aus Ostwestfalen, Bochum, Dortmund - in dieser historischen Reihenfolge. Gelernt habe ich mal Sonderschullehrer, was ich heute sofort wieder machen würde, doch von 1999 an war da plötzlich das Fernsehen.

Mein Schulfreund Dirk Jacobs (bis heute beim ZDF, aber auch Anchorman bei der Deutschen Welle TV-Nachrichten) hatte nie aufgehört, mich zu überreden, am besten doch auch beim Fernsehen zu arbeiten. Er tat das, was Freunde tun, wenn sie Freunde sind, und nervte, weil nur er wissen könne, was das Beste für mich sei.

Als sich 1999 nach dem 2. Examen tatsächlich eine kleine berufliche Lücke auftat, gab ich dem Wirken des feinen Herrn Dirk nach, aus Erschöpfung, offiziell Einsicht, und fuhr nach Berlin.

Nach kurzer Anlaufzeit, fand das ZDF-Morgenmagazin keine Gründe, mich abzulehnen und so gab man mir einen Vertrag als freier Mitarbeiter. Die ersten Nachtschichten waren pulsierend: Erst verließ Lafontaine die Regierung Schröder, dann bombardierte die Nato Jugoslawien. Schwitzender Schnittker - Was für eine Welt? Dieses Fernsehen und diese Welt.

Die Dinge, zum Glück, normalisierten sich. Über Praktika in Mainz und anderen Redaktionen, dank einiger Fortbildungen und viel neugierigem Fragen lernte ich das journalistische Handwerk kennen.

Bald ergab sich mir Gelegenheit parallel zum ZDF, den WDR kennenzulernen. Dies war ein letzter Schritt endgültig in den neuen Beruf und es war einer zurück in die Heimat - das Ruhrgebiet. Das Moma in Berlin blieb Arbeitgeber, als freier Fernsehjournalist kam 2000 aber auch noch der WDR hinzu, vor allem jener in Dortmund.

So tauschte ich die Perspektive auf ein Beamtenleben mit Reportereinsätzen in Rathäusern, Betrieben oder auf der Straße, machte Beiträge für Radio und vor allem Fernsehen und fand viel Freude am neuen Beruf. Als dann Borussia Dortmund im Frühjahr 2002 zur Meisterschaft aufspielte, erweiterte sich mein Betätigungsfeld, weil mich jemand für kamerareif hielt und ich fortan also auch davor stehen sollte. Dies zunächst als Live-Reporter, dann als Moderator im Studio bei WDRpunktDortmund und bis heute zu gerne für die Lokalzeit.

Insofern gehen meine Grüße nach Berlin. Kollege Jacobs, ok, hatte Recht...

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